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Markt- und Konkurrenzbetrachtung

Konkurrenzanalyse

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Beispiel für eine Konkurrenzanalyse: Herstellkostenvergleich

Unsere Methoden

Im ersten Schritt einer Konkurrenzanalyse werden gemeinsam mit dem Kunden die Wettbewerber bzw. Regionen oder Märkte definiert, die in der Studie betrachtet werden sollen. Für jeden Wettbewerber werden nun separat bekannte Daten gesammelt und ergänzende Daten recherchiert, gegenübergestellt und bewertet.

Neben den Standarddaten der Firmen haben dabei technische Informationen, wie verwendete Verfahren und Rohstoffe, installierte Kapazität, Anzahl Produktionsstraßen und Produktpalette besondere Bedeutung. Diese Datensätze werden zusammen mit einer technischen Bewertung dokumentiert, Annahmen bzw. Vermutungen werden festgehalten, widersprüchliche Daten werden analysiert und Schlussfolgerungen protokolliert. Dazu kommen die Informationen über die Produktionsstandorte mit ihrer Infrastruktur. Nun werden diese Daten aller Wettbewerber in Übersichtstabellen und -grafiken (s. unten) transparent dargestellt.

Aus diesen Gegenüberstellungen lassen sich bereits erste Erkenntnisse ableiten. Weitere Daten können jetzt durch verfahrenstechnische Berechnungen gewonnen werden: z.B. der Rohstoff- und Energiebedarf der einzelnen Produktionen oder der Investitionsaufwand, wenn nicht bereits aus Veröffentlichungen bekannt. Letztlich werden so alle Informationen zur Ermittlung der Herstellkosten und möglichst der Gesamtproduktionskosten aller Produktionsstätten der Wettbewerber zugänglich. Jetzt wird unter Berücksichtigung weiterer Kriterien wie Produktpalette, Kunden- und Marktstrukturen das Bild der Wettbewerbssituation in der Diskussion mit dem Kunden vervollständigt.

Während in einem ersten Durchgang zunächst auch mit groben Schätzmethoden gearbeitet wird, kann die Konkurrenzanalyse sukzessiv beliebig verfeinert werden, wenn entsprechende Daten verfügbar sind. Dazu gehören z.B. Anlagenauslastungen, Qualitätsausbeuten, Umfang von Instandhaltung und Ersatzinvestitionen, Vertriebskosten und F&E-Aufwand.

Mit reduziertem Aufwand kann eine Konkurrenzanalyse durch eine kontinuierliche Konkurrenzbeobachtung ständig auf aktuellem Stand gehalten werden.

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