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Winner - Hermes Award 2007

Montag, 11. August 2003

"TAD-Anlage Dormagen" arbeitet erfolgreich mit dem Process Data Warehouse

Bei der Projektierung von Anlagen setzen die am Planungsprozess beteiligten Ingenieurbereiche hoch spezialisierte Softwarewerkzeuge ein. Zwischen den verschiedenen Bereichen gestaltet sich der Datenaustausch aufgrund der Produktvielfalt häufig sehr kompliziert.
Wettbewerb und Kostendruck zwingen die Unternehmen zur Optimierung der Anlagenprojektierung. Eine enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Ingenieurbereichen ist daher ein absolutes Muss und erfordert einen effizienten Datenaustausch zwischen den Werkzeugen.

Bild: Dr. Thomas Sperling (l.) und Christian Wissel überwachen und koordinieren das Einbringen von Apparaten und Behältern.


Das TAD-Projekt Dormagen mit einem Investitionsvolumen von fast 200 Mio. Euro setzte bereits seit November 2000 auf das Process Data Warehouse als zentrale Informationsdrehscheibe für die Unterstützung im Projekt.
Verfahrensinformationen, Anlagenstruktur, Fließbilder, Apparate und Sonderbauteile, Dokumentationen, Berichte und andere Informationen wurden von Beginn des Projektes an zu einer zusammenhängenden Informationsbasis verknüpft. Mitarbeiterschulungen, Consultingdienste und Hotline-Support begeleiteten das Projekt in den ersten Monaten.
Durch den konsequenten Einsatz des Werkzeuges konnten im Laufe des Projektes erhebliche Vorteile in der Projektabwicklung erzielt werden. Beispielsweise wurde die Suche nach Informationen für alle beteiligten Disziplinen wesentlich erleichtert. Die TAD-Anlage geht dieses Jahr in Betrieb.

 

Seitenansicht der Anlage bei M16

Dipl-Ing. Christian Wissel, Projektleiter, zu den Erfahrungen mit PDW:
"Mittlerweile befindet sich das Werkzeug in einem sehr ausgereiftem Zustand und hat uns bei der Projektbearbeitung viele Vorteile gebracht. Die einfache Verfügbarkeit von Verfahrensdaten, Datenblättern sowie die effiziente Unterstützung der Terminverfolgung sind von erheblichem Vorteil gewesen."

Elke Piesczek, zuständig für Expediting im Projekt:
"Die Bedingung für effiziente Terminverfolgung ist der konsequente Einsatz des PDW auch in vorderen Gewerken. Die einheitliche Informationsbasis hat geholfen, dass nachfolgende Gewerke, z.B. die Apparatemontage, effizienter arbeiten können."

Mit dem Process and Engineering Data Warehouse (PEDW) stellt Bayer Technolgy Services seit Juni 2003 eine noch leistungsfähigere Integrationsplattform zur Abwicklung von Planungs- und Entwicklungsprojekten zur Verfügung, die insbesondere den Übergang von Verfahrensinformationen zu Anlageninformationen Wirklichkeit werden lässt.
Die Namensänderung war notwendig geworden, weil PDW eine bereits geschützte Marke ist. Nach einer Entwicklungszeit von einem Jahr sind wesentliche Anforderungen von Anwendern aus Planungs- und Entwicklungsprojekten umgesetzt worden. So wurde neben einer gravierenden Überarbeitung der Sicht auf Prozessdaten viel Wert auf die Unterstützung von Änderungsmanagement im Projekt gelegt und mit Hilfe eines einfachen Zugangs über das Intranet werden Bereitstellungskosten drastisch gesenkt. In Zusammenarbeit mit der Normung wurden Apparatedatenblätter grundlegend überarbeitet und werden im PEDW in Excel-Format bereit gestellt.

Die Stärke des PEDW ist und bleibt seine Nähe zur Praxis und seine direkte Anwendbarkeit.

Sprechen Sie uns an, wir geben unsere Erfahrungen gerne an Sie weiter, damit auch Sie den Nutzen des PEDW in Ihr Projekt einbringen können.

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25. - 27. November 2008

Nürnberg, Deutschland

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