Mittwoch, 14. Oktober 2009
Innovation Management von Bayer Technology Services als Wegbegleiter zur Forschungsförderung
Neue Ideen können die Welt verändern – vorausgesetzt sie reifen zu einem Produkt heran, das seinen Weg in den Markt findet. Dies wissen auch die politisch Verantwortlichen in Europa, Bund und Ländern und haben deshalb vielfältige Programme zur Forschungsförderung aufgelegt. Leider ist die Förderlandschaft unübersichtlich, Einzelkämpfer können sich leicht darin verirren. Doch Experten von Bayer Technology Services (BTS) kennen die Wege durch den „Förderdschungel“ und bieten ihr Know-how als Dienstleistung an.
Der Weg von einer innovativen Idee zu einem marktfähigen Produkt oder einem wirtschaftlichen Verfahren ist lang und mit zahlreichen Risiken behaftet. Vor allem kleinen und mittleren Unternehmen kann auf halber Strecke finanziell „die Luft ausgehen“. Aber auch für finanzstarke Großunternehmen kann es sinnvoll sein, Ausschau nach Unterstützung zu halten. „Öffentliche Mittel fließen in der Regel in Verbundprojekte, in denen verschiedene Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette zusammenarbeiten. Häufig sind auch unabhängige Forschungspartner mit von der Partie. Von der engen Kooperation profitieren alle Partner, da sie die Erfolgswahrscheinlichkeit des Projekts erhöht“, fasst Thomas Goergen, Innovationsmanager bei Bayer Technology Services (BTS) die Vorteile zusammen.
Seine Kollegen und er konzentrieren sich ausschließlich darauf, die Förderlandschaft zu beobachten und gemeinsam mit internen und externen Kunden den am meisten Erfolg versprechenden Weg durch das Dickicht zu finden. Unabhängig davon, ob es sich um innovative Materialen aus der Nanowelt, energieeffiziente Verfahren zum Klimaschutz, die Optimierung biotechnologischer Prozesse oder ein anderes innovatives Projekt handelt – die BTS-Experten können ihrem Kunden einen ersten Überblick über geeignete Förderprogramme liefern, Vor- und Nachteile der einzelnen Maßnahmen aufzeigen und anderes mehr.
Dann erst starten sie die gezielte Suche durch die Förderwelt des Bundesforschungministeriums, des EU-Forschungsrahmenprogramms und anderer potenzieller Fördereinrichtungen. „Auf Anhieb wird man jedoch selten fündig“, erklärt Dr. Jochen Norwig, einer der Spezialisten für Öffentliche Förderung bei BTS. Kein Wunder bei über 1000 Förderprogrammen mit laufend wechselnden Förderschwerpunkten. „Häufiger ist es, dass wir die Projektidee unserer Kunden kennen und in der Folge eine neue Bekanntmachung entdecken, zu der die Idee passt“, erklärt Norwig.
Ist der Kunde einverstanden, geht es richtig zur Sache. Es gilt geeignete Verbundpartner für eine geschlossene Wertschöpfungskette zu finden. „Dazu zählen Zulieferer, die wichtige Teilkomponenten liefern können, potenzielle Kunden, die ein innovatives Material weiterverarbeiten oder universitäre Forschergruppen, die das Ideenspektrum erweitern“, nennt Norwig einige Beispiele. Auch bei der Projektbeschreibung – Voraussetzung für die Antragstellung – stehen die Innovations-Manager von BTS ihren Kunden zur Seite. „Die naturwissenschaftlich-technische Seite decken selbstverständlich unsere Kunden ab“, so Norwig. Doch um ein tragfähiges Gesamtkonzept abzuliefern, bedarf es mehr. So muss der volkswirtschaftliche Nutzen dargelegt werden, die Zusammenarbeit des Konsortiums und anderes detailliert beschrieben werden. Dabei ist Fingerspitzengefühl gefragt, um die Erfolgswahrscheinlichkeit zu steigern. Dass die BTS-Experten darüber verfügen, beweisen die Zahlen. „Im Schnitt bewilligt die EU sieben bis zehn Prozent der eingehenden Anträge. Bei den von uns betreuten Projekten lag die Erfolgsquote in den vergangenen zwei Jahren bei rund 50 Prozent“, erklärt Goergen.
Auch nach der Bewilligung der Fördermittel betreut das BTS-Innovations-Management seine Kunden auf Wunsch weiter. Zum Beispiel bei der formalen Zusammenarbeit mit dem Projektträger oder bei der kontinuierlichen Dokumentation der Mittelverwendung während der Projektlaufzeit. „Das ist vor allem für kleine und mittlere Unternehmen eine Entlastung. Sie können so ihre knappen Ressourcen auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren“, so Norwig.
Der umfassende Service der BTS-Fachleute ist im CHEMPARK geschätzt – bei großen wie kleinen Partnern. So begleiten sie für Bayer MaterialScience mehrere BMBF-Förderprojekte. An einem Projekt zur Entwicklung einer NaCl-Sauerstoffverzehrkathode zur Erhöhung der Energieeffizienz bei einem elementaren Prozess in der Kunststoffherstellung beispielsweise arbeiten zwölf Partner zusammen. Auch das vom BMBF geförderte kürzlich von Lanxess im CHEMPARK Dormagen in Betrieb genommene „Integrierte Entwicklungszentrum Kautschuk“, kurz INTEK, zählt zu den erfolgreichen Projekten, an denen das BTS Innovation Management mitgewirkt hat.







